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Die Lust am BDSM – Einstiegs Ratgeber in die Welt aus Lust und Unterwerfung

Ob aus Neugier, aus tiefgehender Veranlagung oder um das eigene Sexualleben spannender zu gestalten: Immer mehr Menschen möchten den Zauberdes BDSM erleben und selber einmal in eine vollkommen neue und faszinierende Welt eintauchen. Nicht erst seit „Fifty Shades of Grey“ erlebt der Bereich BDSM einen verstärkten Zulauf. Dies liegt vor allem daran, dass sich BDSM auf verschiedenste Arten und Weisen erleben und genießen lässt.

Die Grundlage des BDSM: Beherrschung und Unterwerfung
Die absolute Grundlage aller Spiele im Bereich BDSM ist das beiderseitige Einverständnis. Darüber hinaus sollte auch zwischen Partnern, die sich gut kennen, ein Code- oder Stopp-Wort vereinbart werden. Dies erhöht nicht nur die Sicherheit, sondern stärkt zusätzlich das Vertrauen. Und dies ist enorm wichtig. Denn BDSM bedeutet auf der tiefsten Ebene zunächst ein Spiel von Macht und Unterdrückung. Es gibt bei jedem Spiel in diesem Bereich einen aktiven und oberen Part und einen passiveren Part, welcher dem ersten unterlegen ist. Sei es in der weißen Erotik, wo zwischen Arzt und Patientin oder Schwester und Patient ein Machtgefälle herrscht, sei es in der klassischen Dominanz, wo Domina oder Herr den Sklaven oder die Sklavin unter sich weiß. Wie nun dieses Gefälle ausgelebt wird, ist dem eigenen Geschmack überlassen.

Besprechen Sie Tabus und Grenzen in ruhiger Umgebung
Wichtig ist eine ausgeprägte Kommunikation. Und zwar sowohl vor dem Spiel als auch in diesem, wenn nötig. Ein Stopp-Wort und/oder Handzeichen ist wichtig. Doch damit Sie dieses nicht allzu häufig einsetzen oder sehen müssen, sollten Sie im Vorfeld bereits die Tabus des Partners kennen. Wenn jemand kein Analverkehr oder Spiele in diesem Bereich mag – egal ob Mann oder Frau – so dürfen Sie die BDSM-Sitzung nicht nutzen, um sich über diese Tabus hinweg zu setzen. Eine klare Definition der Grenzen sollte die Grundlage für jedes Spiel sein. Am aktiven Partner liegt es dann, sich so nah wie möglich an die Grenzen heranzutasten, ohne diese zu überschreiten. Und warten Sie es ab. So manche Grenze verschiebt sich im Laufe der Zeit, da die Neugier wächst. Also sprechen Sie regelmäßig über die Grenzen und Veränderungen. Schließlich ist BDSM nur ein Spiel in Ihrem Liebesleben und sollte keinen Einfluss auf die Gestaltung Ihrer Partnerschaft nehmen.

Die körperlichen Grenzen setzen: Fesselungen als Einstieg
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Die einfachste und oftmals auch sanfteste Form des BDSM findet sich in leichten Fessel- und Kontrollspielen. Verbundene Augen, ein Knebel, leichte Fesselungen der Hände oder der Beine können dem Unterlegenen die eigene Situation des „Ausgeliefert-Seins“ schnell deutlich machen. Auch der aktive Part kann die Lust und den Nervenkitzel spüren, wenn die unerwarteten Berührungen den gefesselten Partner überraschen, erregen und ihm Lust bereiten. Achten Sie hierbei immer auf gutes und sicheres Equipment. Vor allem beim Fesseln sollten ausschließlich hochwertige Bondage-Seile und Bondage-Tücher verwendet werden, welche sich leicht wieder lösen lassen und nicht in die Haut schneiden.

Wenig Aufwand für viel Gefühl: Bestrafungen für jeden Geschmack
Viele Paare schätzen beim BDSM auch die ausgesprochene SM-Variante und empfinden durch Schmerz ihre Lust. Auch hierbei sollte jedem klar sein, dass man sich langsam an das Niveau des Partners herantasten sollte. Ob Paddel, Rohrstock oder Peitsche: Fangen Sie langsam an und steigern Sie vorsichtig die Intensität. Selbst wenn Sie bereits regelmäßig mit Ihrem Partner gespielt haben, so hängt die eigene Schmerzgrenze oftmals von der Tagesform ab. Und vor allem: Lassen Sie sich Zeit. Als aktiver Part können Sie das erwartungsvolle Zucken Ihres Partners / Ihrer Partnerin genießen, sich an dem Anblick weiden und erst, wenn sich der Körper langsam entspannt, die nächste Züchtigung setzen. So kann der passive Part seine Rolle viel besser auskosten und den gewollten Schmerz viel tiefer und intensiver empfangen.

Beherrschung durch ausgefallene Toys
BDSM bedeutet natürlich auch innerhalb des Spiels die Herrschaft über den passiven Partner oder die passive Partnerin. Wie deutlich kann eine Herrschaft definiert werden, wenn nicht durch die Kontrolle über die Geschlechtsorgane des Anderen. Ob Brustwarzenklammern und Gewichte, Hodenringe oder Schamlippenklemmen, Plugs oder Dilatoren: Die Vielfalt der Spielzeuge und Toys in diesem Bereich ist vielfältig und vor allem extrem flexibel. Auch für Anfänger finden sich viele Toys, welche sich einfach und ohne viel Vorbereitung ins Spiel mit einbauen lassen. Setzen Sie jedoch immer auf Qualität. Denn schlechtes oder schlecht verarbeitetes Spielzeug kann nicht nur die Stimmung ruinieren, sondern im schlimmsten Fall den Partner verletzen.

Sie sehen: BDSM ist so vielseitig, dass jeder in diesem Bereich auf seine Kosten kommen kann. Seien Sie kreativ und sowohl Sie als auch Ihr Partner / Ihre Partnerin wird diese Spiele zu schätzen wissen.

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